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Kloster S%C3%A4ben - Klausen


Kloster Säben - Klausen

Straße: 
Säbner Aufgang
Plz/Ort: 
I-39043 Klausen (BZ)
Tel.: 
+39 0472 847 587
Fax: 
+39 0472 847 996


Im 4. Jh. wird Kloster Säben Bischofssitz, 990 verlegt ihn Bischof Albuin nach Brixen. Seit dem Jahr 1686 bewirtschaften Benediktinerinnen in Klausur das Kloster. Im markanten Bau der Benediktinerinnen beherbergt, ist die Heilig-Kreuz-Kirche sehenswert, deren überraschend farbenfrohe Scheinarchitektur in raffinierter Perspektive den Raumcharakter gar nicht mehr so heilig erscheinen lässt.
Heute leben 11 Benediktinerinnen dort und wegen der Klausur ist das Kloster nicht zu besichtigen.

Liebfrauenkirche: Der äußerlich unauffällige Achteckbau wurde von Giacomo Delai zwischen 1652 und 1658 errichtet. Im Inneren befinden sich die Deckengemälde des Barockmalers Stefan Kessler, prächtige Stuckarbeiten von Francesco Carlone und Simon Delai sowie der Rumpfer-Altar aus dem Jahre 1612. Aus der Zeit des frühen Christentums (2. Hälfte des 4. Jahrhunderts) stammt das Taufbecken in einem Nebenraum, den man vom Inneren der Kiche erreichen kann.

Gnadenkapelle: Die kleine unscheinbare Kapelle zeigt in der Apsis noch gotische Bauteile aus der Zeit vor dem Neubau der Liebfrauenkirche. Am neugotischen Hochaltar befinden sich die Gnadenmutter von Säben, eine Kopie der wertvollen Madonnenstatue des Meisters Leonhard von Brixen. Das Original ist im Kloster verwahrt.

Klosterkirche: Der einfache und schlichte Bau wurde 1687 von Giovanni Delai errichtet. Nach einem Einsturz erfolgte im Jahre 1693 eine Neuweihe. An den Wänden des Langhauses hängen die ehemaligen Seitenaltarbilder mit den Darstellungen der Ordensgründer Benedikt und Scholastika. Ein prachtvolles schmiedeeisernes Gitter trennt im Inneren den Besucher vom Schwerstenraum. In der Ecke vor der Kirche befindet sich der Jubiläumsbrunnen, der 1986 vom Südtiroler Künstler Martin Rainer geschaffen wurde.

Kirche zum Hl. Kreuz: Die Kontinuität des Kultes an dieser ehrwürdigen Stelle reicht vom frühen Mittelalter über die romanische und gotische Kirche bis zum gegenwärtigen Bau, der um 1679 enstanden ist. Das Innere überrascht durch die virtuosen Wand und Deckenmalereien, die wahrscheinlich von einem einheimischen Maler geschaffen wurden ( Johann Baptist Hueber). In der Apsis befindet sich das Kreuz des Meisters Leonhard von Brixen.


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