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Heilige Katharina Kirche - Corvara


Heilige Katharina Kirche - Corvara

Plz/Ort: 
Corvara (BZ)


Die ersten schriftlichen Erwähnungen einer Kirche in Corvara sind aus dem Jahr 1347. Der Bau in der heutigen Form wurde am 26.08.1452 geweiht. Restauriert wurde die Kirche 1864, 1910 e 1967. Das Gotteshaus ist erbaut im Stil der Gotik, die vor allem Licht in den Kirchenraum hineinlassen wollte. In der Hl. Katharina Kirche fällt dieses Licht über die Fenster am Kirchenschiff und die kleine Rosette über dem Chorgewölbe auf einen Raum, der von einer Vielzahl von Heiligen geprägt ist.

Wenn Sie die Lichtgestalten dieser Kirche etwas näher betrachten, wird Ihnen die Nothelferin Katharina von Alexandrien besonders auffallen. Sie ist bereits auf dem ältesten Wandgemälde auf der linken Seite des Kirchenschiffes, links von der kleinen Türe und vor allem auf dem Hochaltar dargestellt. Das Martyrium und die Enthauptung der Heiligen sind auf der Rückseite der Flügel des Hochaltares dargestellt. Dieser einzige erhaltene Flügelaltar des Gadertales stammt aus der örtlichen Werkstatt von Ruprecht Potsch um 1520 und wurde 1975 gründlich restauriert.

Die hervorragende Landschaftsmalerei auf den beiden Tafeln führte schon bald zu einer Legende. Danach soll der berühmte Mahler Tizian für kurze Zeit in Corvara gewesen sein und dieses Gemälde für die Kirche im Ort geschaffen haben. Experten meinen aber, dass ein hervorragender Künstler aus der sogenannten Donauschule um Albrecht Altdorfer die Tafeln bemalte.

Im unteren Teil des Hochaltares, in der Predella, sind (von links nach rechts) Jakobus der Ältere, die Kirchenpatronin Katharina von Alexandrienm, die Gottesmutter Maria mit Kind, der hl. Nikolaus und der hl. Florian zu sehen.

Im Hauptschiff hat ein unbekannter Meister aus der Mitte des 15. Jahrhunderts auf der linken Seite die Krönung Mariens und rechts die Heiligen Nikolaus und Georg dargestellt.

Rings um die alte Pfarrkirche ist der Friedhof angelegt. In der christlichen Tradition gehören die Toten immer noch zur Gemeinschaft. Der Tod wird nicht übertüncht, überspielt, verdrängt. Er ist Teil des Lebens, Übergang vom Leben auf Erden zu einem Leben in neuer Fülle bei Gott. Wer mit dem Tod auf Du ist, erhält einen ganz anderen Blick auf das Leben.


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